Ich wusste nicht, dass dieses Bild mein Leben spiegelt
Als ich Mitte der 2000er „Die Verschwörung" in einer südamerikanischen Galerie erwarb, berührte es meine Seele auf merkwürdige Weise – ohne dass ich wusste, dass die Verschwörung längst Teil meines Lebens war.
Das Attentat in Caracas lag wenige Jahre zurück. Eine Kugel steckt bis heute in meinem Rückenwirbel – eine stille Erinnerung daran, überlebt zu haben.
Das Bild begleitet mich seither. Es ist meine Motivation, klar, wach und präzise zu bleiben.
„Im Dreiklang der Macht – politisch, militärisch, religiös – wird die Welt bis heute bewegt."
Larraz zeigt den Moment eines Deals – den Punkt, an dem Verschwörungen entstehen: Kriege, Morde, Pandemien. Genial zeitlos. Und doch lässt er uns Raum für unsere eigene Deutung. Wir fühlen uns im Schicksal der Verschwörung miteinander verbunden.
„Viele seiner Bilder sind exakte Abbildungen meiner Seelenreise. Als zeige er mir, wer ich wirklich bin."